Re: Ja, (Borussen)

verfasst von vengo(R)   - Berlin Kreuzberg 61 - 06.11.2020, 12:46:36

Doc schrieb:
....das ist natürlich völlig überzogen. Schon klar. Verdeutlicht aber trotzdem das es ein anderes Programm / andere Schwerpunkte geben wird. Auch
wenn Biden natürlich nicht grundsätzlich völlig andere Ziele haben wird.


Mit dieser Argumentaton könnte ich auch die Union und Frau Merkel wählen ;-).

Gerade habe ich einen interssanten Artikel in der Zeit gelesen. Auch darin kommt das wa sich meine wieder vor.

Zitat:

Sozioökonomsich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wenig verbessert. Das Economic Policy Institute schrieb 2018 in einem Papier: "In Bezug auf Wohneigentum, Arbeitslosigkeit und Inhaftierung hat Amerika in den vergangenen fünf Jahrzehnten keine Fortschritte für Afroamerikaner erzielt." In diesen Bereichen habe sich ihre Situation im Vergleich zu Weißen entweder nicht verbessert oder verschlechtert. Nun könnte man sich darüber streiten, inwieweit die Demokraten für diese Situation verantwortlich sind. Aber in der Zeit, in der die soziale Situation der Schwarzen sich nicht verbesserte, regierten vier demokratische Präsidenten – von denen einer sogar selbst schwarz war. Die hohe Zahl an Gefängnisinsassen geht auch auf die Law-and-Order-Politik der Demokraten in den Achtziger- und Neunzigerjahren zurück, die übrigens maßgeblich durch den damaligen Senator Joe Biden geprägt wurde.

...
Doch statt aktiv um sie zu werben, scheinen die Demokraten sich darauf zu verlassen, dass Schwarze sie aus Mangel an politischen Alternativen wählen. Diese politische Alternative bietet nun offenbar Donald Trump. Beim Parteitag der Republikaner präsentierte der US-Präsident eine Vielzahl von Latinos und schwarzen Kampagnenunterstützern. "Er sagte: Ich will eure Stimme und ich werde etwas für euch tun", sagt Musa al-Gharbi. Und er habe durchaus Erfolge vorzuweisen, wie zum Beispiel die Strafrechtsreform von 2018. Sie reduzierte drakonische Gefängnisstrafen, die zu einem großen Teil Schwarze betrafen. Und Trump verwies regelmäßig auf die unter seiner Präsidentschaft (bis zum Ausbruch von Covid) gesunkene Arbeitslosenquote von Schwarzen. Er setzte weitsichtig auf das Thema, das für die Wähler in diesem Jahr ausschlaggebend war: die Wirtschaft.
...
"Joe Biden und seine Vizepräsidentschaftskandidatin haben sich auf identitären Nonsens konzentriert, während Trump sich auf die Themen konzentrierte, die diesen Leuten wichtig sind."


Die Trump-Bewegung wird diverser

Der US-Präsident hat bei Angehörigen von Minderheiten besser abgeschnitten als alle republikanischen Präsidentschaftskandidaten seit Jahrzehnten. Woran liegt das?

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Wat weiß ich, hömma? Habbich Löcha inne Hände?!

Antworten auf Posting:
  • Re: Ja, - vengo 06.11.2020, 12:46:36
    • Re: Ja, - Doc 06.11.2020, 15:53:57
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