Das liegt an der grundsätzlichen Mentalität. (Borussen)

verfasst von Elm(R) - 12.03.2019, 07:49:47

Ich habe gedacht, der Kovac hätte denen so eine Jugo-Mentalität mitgegeben und nach dessen Abgänge würden die diese Spielweise nicht mehr so praktizieren. Aber weit gefehlt: der hat denen scheinbar so ein Gen eingepflanzt, von dem Hütter (von dem ich übrigens sehr viel halte) weiterhin profitiert. Fußballerisch ist Frankfurt nicht besser als wir, aber physisch und psychisch sind die um Längen robuster.

Wir haben tolle Fußballer in unseren Reihen, die fast alle einen feinen Ball spielen können. Aber es sind halt alles Schwiegermutters Lieblinge. Mit denen kannste sicherlich sonntags nett Kaffee trinken, aber wenn der Gegner mal unbequem wird, presst, foult, eklig ist, fehlt uns ein Leader der Marke Xhaka, Stranzl (von Effe ganz zu schweigen), der mal dazwischen haut. Dann sind wir schnell verunsichert und haben sowohl mental als auch körperlich Schwierigkeiten, gegenzuhalten. Wie auch, mit Hänflingen wie Herrmann, Hofmann, Hazard oder Neuhaus? Das ist keine "Büffelherde" wie Rebic, Jovic, Haller und Co.!

Und das ist bei uns übrigens auch trainerunabhängig. Damit hatten auch schon Favre und Schubert zu kämpfen. Leider unsere DNA. Wenn´s läuft, läuft es. Wenn´s nicht läuft, muss man auf Glück oder eine Einzelaktion bauen. Wehren tun sie sich schon (wie bspw. in Hoffenheim oder Mainz), aber den Spieß im Spielverlauf mal wieder richtig umdrehen, gelingt denen einfach nicht.

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Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt!

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