Kind und 50+1 (Borussen)

verfasst von vengo(R)   - Berlin Kreuzberg 61 - 05.02.2018, 19:10:35

Die BILD schreibt, Kind sei gescheitert. ich sehe das komplett anders, als wenn derohne grund den antrag ruhen lässt. was soll folgendes denn heißen:

„Vor diesem Hintergrund ist bis auf Weiteres keine Entscheidung des DFL-Präsidiums in dieser Angelegenheit erforderlich”, hieß es seitens der Liga.

und weiter:

Unabhängig davon erkennt das DFL-Präsidium einstimmig „die Notwendigkeit einer ergebnisoffenen Grundsatzdebatte innerhalb des DFL e.V. und seiner Gremien”. Aus Sicht der DFL erscheint es zweckmäßig, „in den kommenden Monaten die Formulierung und Umsetzung der 50+1-Regel zu überprüfen und dabei zu erörtern, wie wichtige Prinzipien der gelebten Fußball-Kultur in Deutschland zukunftssicher verankert werden können und ob gleichzeitig neue Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen sind“.

Hannover begrüßte die Beschlussfassung der DFL „als einen großen Schritt in die richtige Richtung. Damit ergeben sich gute Chancen, dass die DFL unter Einbeziehung der in ihr vereinten Klubs einerseits ihrem Gestaltungsauftrag durch eine Modernisierung der Regeln im deutschen Profifußball nachkommt und andererseits einen Weg einschlägt, vernünftiges und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln im Profifußball mit dem Erhalt der uns allen wichtigen traditionellen Werte des Fußballs in Deutschland zu verbinden“, hieß es in einer Klubmitteilung. Dieses Vorgehen würde 96 „die erhofften Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen“.

woanders ist dagegen zu lesen:

Grundsatzdebatte statt Kind-Urteil: 50+1-Regel auf der Kippe

Eigentlich ging es nur um die Übernahme von Hannover 96. Jetzt aber steht die gesamte 50+1-Regel und die hoch umstrittene Frage, wie der deutsche Profifußball mit externen Investoren umgeht, auf dem Prüfstand.

Vieles spricht dafür, dass die 50+1-Regel in ihrer bisherigen Form keine Zukunft mehr haben wird. In einer Umfrage der «Bild»-Zeitung sprachen sich am Montag bereits 12 von 18 Erstliga-Vertretern für eine Reform aus. Nur die Verantwortlichen von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und des SC Freiburg wollen weiter an einer Regelung festhalten, die den Einfluss von Investoren in einem Verein begrenzt und die es in dieser Form nur im deutschen Fußball gibt.


dass wir daran festhalten, liegt an auch an der abfuhr an die initiative und daran, dass es seltdem festgeschrieben ist, dass es einer mitgliederversammlung bedarf, wenn anteile verscherbelt werden sollen.

für mich ist klar was die DFL will. noch mehr kohle und die abschaffung von 50+1.

---
Wat weiß ich, hömma? Habbich Löcha inne Hände?!

Antworten auf Posting:
  • Kind und 50+1 - vengo - 05.02.2018, 19:10:35
14341 Postings in 378 Threads, 875 registrierte User, 67 User online (2 reg. User, 65 Gäste)