Da sind wir ja bei dem Ansatz, im Umgang miteinander (Borussen)

verfasst von superpro(R) - op de Brand - 09.11.2017, 10:21:46

einfach die Gemeinsamkeiten herauszustellen.
Hört sich simpel an, trifft es aber. Wir sind alle Menschen, wir hungern, wenn wir nichts zu essen haben, wir haben alle Angst vor Krieg und Not, usw. usw.
Dieses Gefühl steckt in uns allen. Selbst in den braunen Hohlbirnen.
Leider sind ihre Synapsen diesbezüglich stark vertrocknet.
Bestes Beispiel, gegen Farbige anderer Mannschaften wird beleidigt und geflucht, die eigenen finden sie gut.
Spricht man sie darauf an, schaut man nur in ein leeres Gesicht. Zugegebenermaßen in eines, in das man am liebsten hineinhauen würde.
Aber Belehrungen helfen da nichts.
Was ich machen kann, meinen Sohn so zu erziehen, dass er sein Gegenüber als Mitmensch wahrnimmt. Er soll durchaus differenzieren. Aber nicht nach Äußerlichkeiten, sondern nach Verhalten. Gut und Böse, nett und sympathisch.
Und da liegt wohl der Grundstein des Miteinanders. Zustände soll man kritisieren, aber als einzelner kannst du Massenphänomene nicht ganzheitlich beeinflussen. Du kannst nur deine Werte im Kleinen weitergeben.

Die Frage, ob sich jemand traut, dem einen oder anderen etwas ins Gesicht zu sagen, impliziert ja schon, dass es bei einem schlimmer als bei dem anderen ist.
Da liegt meines Erachtens schon der Fehler in der Frage.
Darum gebe ich darauf keine Antwort. ;-)

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Dummheit ist auch eine Art von natürlicher Begabung.

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