Zu viel Eiferer, statt Gesinnungsprüfer (Borussen)

verfasst von Böki(R) - Dortmund - 08.11.2017, 18:43:30

Das ist das heutige Problem. Jedes WORT auf der Welt kann mittlerweile rassistisch sein, und ob es rasistisch ist, entscheidet nicht das Wort, sondern die Gesinnung und genau da müssen wir hinkommen, Gesinnung zu prüfen sowohl als Hörer wie als Sprecher.

Denn Worte verändern sich, Kultur verändert sich, Menschen verändern sich. Der heutige Umgang ist eine ziemliche Sackgasse, oft eine chaotische Selbstzensur ohne Boden. Machen wir so weiter, was bleibt? Was darf man dann wirklich noch sagen? Und damit mein ich nicht die Ebene der Rechten, die immer heulen wat sie nicht sagen dürfen. Ein Beispiel:

Ich kenne ein paar Schwarze, die ich gerne mal interviewe zu so Themen und über Pippi sprachen wir auch schon. Einer will Afrikaner genannt werden, weil er Schwarzer als diskriminierend empfindet, ein anderer will Schwarzer genannt werden und findet Afrikaner als diskriminierend, weil er nicht mit allen auf dem Kontinent in einen Topf geworfen werden will. Und ein dritter findet sich farbig, weil et einfach so ist, dat er farbig ist. Dem ist so ne wertende Identität völlig egal.

Ja wat denn nun? Im Gespräch haben alle am Ende gelacht und meinten: Ja das ist echt wirr, aber wer mal spricht und sich über Gesinnung austauscht, der kommt auch zu nem guten Umgang miteinander.

Keiner der 3 würde sich übrigens im Traum über Pippi aufregen. Die waren alle der Meinung, dass das eben ein Ding der Zeit war und niemals diskriminierend, was man dann eben daran sieht wie positiv der Charakter ausgestaltet ist. Hier ist die Gesinnung eben zugewandt statt abgewandt, Einnehmend statt Ausgrenzend.

Einer hielt sogar irgendwann inne und sage: "Pippi"! Also wenn da was diskriminierend ist, dann ein Kind wie Pisse zu nennen ;-)

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Hauptsache Fussek, egal welche Liga !!!

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