Re: ...oder doch? (Borussen)

verfasst von vengo(R)   - Berlin Kreuzberg 61 - 18.06.2017, 12:58:45

mir geht es um sein "die hatten nix zu fressen". davon war in der DDR aber wenig zu spüren.
auch muss zwischen SU und DDR unterschieden werden. erstgenannte, namentlich Gorbartschow, trieb eine westöffnung an, auch im wirtschaftlichen bereich und das erst das schaffte die richtigen politischen probleme. es entstand ein machtvakuum, dass auslöser für die transformation des alten sogenannten sozioalistischen systems war und dass ein H. Kohl geschickt ausnutzte.

würden wir davon ausgehen, dass staaten pleite gehen und sich dann unweigerlich auflösen müssten, dürfte es zB Argentinien schon lange nicht mehr geben, so oft die es waren.

was ich sagen will, der wirtschaftliche faktor wird überbewertet, die DDR war nicht pleite (oder ist die Bundesbank nicht glaubwürdig?) und letztendlich steht in dem artikel auch dieser satz: "Auch dass die DDR bei ihrem Zusammenbruch bankrott war, gehört zu den Legenden, mit der bis heute das niedrigere Wirtschaftsniveau im Osten gegenüber dem Westen begründet und politisch beschönigt wird. Mit dieser Legende wird auch nahegelegt, dass der Zusammenbruch vor allem auch ökonomische Gründe hatte. Damit wird aber die „friedliche Revolution“ als demokratisches politisches Aufbegehren der Bürgerinnen und Bürger der DDR abgewertet." was ich voll unterschreibe.

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Wat weiß ich, hömma? Habbich Löcha inne Hände?!

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