Ursächlich für diese Mannschaftsleistungen ist doch der (Borussen)

verfasst von superpro(R) - op de Brand - 17.01.2018, 12:36:34

Erfolg der letzten Jahre.
Der Anspruch, von nun an zu dem erlesenen Kreis der internationalen Kandidaten zu gehören, erfordert einen Kader, der denselben Anspruch hat. Das Problem ist, dass die Spieler diesen Anspruch nur noch an sich stellen. Die eigene Entwicklung steht weit über der des Vereines. Somit gehen auch die Wurzeln verloren. Nämlich die Identifikation mit der Geschichte des Vereines. Ob ältere oder neuere ist dabei schon fast egal.
Schau dir einen Hazard an. Er ist ausschließlich daran interessiert, selber gut dazustehen.
Oftmals wird der bessere Mann übersehen. Es geht nur noch um den eigenen, persönlichen Erfolg.
Bleibt der Erfolg der Mannschaft aus, ist er der erste, der Interviews gibt, dass er ja so gerne mit seinem Bruder zusammenspielen würde, dass er Nationalmannschaft spielen will etc. etc.
Alles nur noch auf die eigene Person bezogen.
Von solchen Vögeln haben wir zu viele in der Mannschaft.
Willst du aber permanent um die Plätze 1-6 spielen, benötigst du solche Spieler. Läuft es nämlich bei ihnen, machen sie den Unterschied aus.
Je höher du abschneiden willst, desto mehr brauchst du von den Geschäftsfußballern. So kompensierst du dann Formschwankungen.

Letztlich sind es die Geister, die ich rief.
Mit einem Jantschke, Stranzl, Herrmann und ähnlichen Typen hast du natürlich Identifikationsfiguren, denen der Verein am Herzen liegt.
Aber woran liegt das?
Sie sind nicht gut genug, um ständig "nach oben" zu wechseln.
Mit ihnen wird ein Derby gekämpft, aber die Meisterschaft beendest du auf Platz 10-15.

Gruß

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Dummheit ist auch eine Art von natürlicher Begabung.

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