Nachtrag zu Hecking und Schubert (Borussen)

verfasst von Flear(R) - Kent, UK - 17.12.2017, 00:30:30

Da ich heute keine Zeit hatte unten zu antworten, mache ich es nochmal hier.
Einige Punkte sind schlicht und ergreifend nicht war und geben die Dinge nicht so wieder, wie ich sie damals zu Schubert geschrieben habe.
1. Ich hasse Schubert nicht, schon gar nicht den Menschen. Ich habe aber die Tatsache gehasst, dass er bei uns Trainer ist.
2. Ich halte ihn für keinen guten Trainer. Das hatte anfangs noch nicht so viel mit dem Punkteschnitt zu tun, fing aber mit Beginn der Rückrunde 2016 an, als er sich sehr unglücklich auf Pressekonferenzen zu äußern begann. (Dahoud an den Pranger gestellt/Ausreden für Auswärtsschwäche präsentiert.)
3. Dass er dann aber 27 Punkte (und damit einen weniger als Hecking in dieser Halbserie geholt hat), hat wenig Relevanz für mich, da wir 6 Punkte gegen Leverkusen und Darmstadt, für die es um gar nichts mehr ging, abgestaubt haben.
4. Ich habe seinen Abgang vehement gefordert, sehe das aber eher als dem Verein Gutes tun und nicht Schaden zufügen.
5. Der Grund warum ich Hecking lobe, liegt nicht darin, dass ich es sagen muss, weil ich ja gegen Schubert war, sondern darin, dass ich ihn gut finde. Und das habe ich bei seinem Amtsantritt schon gesagt. Ich freue mich riesig, dass der Wechsel Schubert/Hecking gemacht wurde.
6. Wieviele gute Spiele über 90 Minuten den aufgezählten Schwachen gegenüberstehen? Das liegt im Auge des Betrachters. Jedenfalls unterscheiden wir uns da nicht von Hoffenheim oder Schalke.
7. Es ist meiner Meinung nach auch nicht so, dass wir riesen Glück haben, dass die anderen schwächeln, sondern die Liga ist so ausgeglichen, dsss Konstanz für die anderen Cl/El Bewerber auch schwer zu erreichen ist.
8. Die übertriebene Erwartungshaltung fängt genau damit an, dass man ein Anrecht sieht, man müsse in der Bundesliga über 90 Minuten überzeugen.
Tolle Spiele bleiben eine Ausnahme. Im Kampf um Platz 6 sind wir dabei. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass die meisten Spiele auf des Messers Schneide stehen werden. Der Druck auf das Team besser sein zu sollen als das, ist kontraproduktiv und führt leider zu svhwächeren Leistungen.

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Unten im Dorf nannte man sie die drei Narren, obgleich man sie nicht ungern sah.

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  • Nachtrag zu Hecking und Schubert - Flear - 17.12.2017, 00:30:30
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